Charlottenberger Kreistanztage

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Charlottenberger Kreistanztage:
„Alle Kräfte der Welt wirken in Kreisen“

Das Tanzen im Kreis ist eine der ältesten Tanzformen überhaupt und in vielen Kulturen verbreitet, auch und gerade in Europa. In frühen Kulturen und Religionen ist der Kreis ein Symbol der Ganzheit und der göttlichen Kraft. Alles Bruchstückhafte, Widersprüchliche, Vereinzelte ordnet sich um einen ruhenden Mittelpunkt herum und erhält von dieser Mitte her Ordnung und Zusammenhalt. Die archaische Kraft des gemeinsamen Tanzens im Kreis lädt dazu ein, ein Stück verlorene Körper- und Seelenheimat wiederzufinden. Die sich ständig wiederholenden, meist einfachen Schrittfolgen der Tänze enthalten oft archetypische Muster und Bilder aus ältester Zeit, und bis zum heutigen Tage erscheinen die Lebensfreude und Kraft dieser Tänze in ihrer heilsamen Wirkung ungebrochen, wird in ihnen doch die Ganzheit des Lebens gefeiert: Freude und Schmerz, Aussaat und Ernte, Kraft und Zartheit, Geburt und Tod, Abschied und Wiederkehr … Im meditativen Tanz überlassen wir uns dem Rhythmus des Lebens. Wir beziehen uns bewusst auf die gemeinsame Mitte eines Kreises und nähern uns durch diese Zentrierung auch der eigenen Mitte Schritt für Schritt an. Dabei erfahren wir uns eingebunden in die Gemeinschaft der Tanzenden, erleben aber auch, dass wir einen ganz persönlichen Teil zu diesem Ganzen beitragen. Unterschiede werden bewusster wahrgenommen und verlieren gleichzeitig an Bedeutung.

Wir tanzen in den Sommer hinein: einfache, meditative Tänze aus dem vielseitigen, inspirierenden Repertoire der Tanzchoreografinnen von England (vor allem von Mandy de Winter und Judy King) bis Brasilien sowie schwungvolle, lebensfrohe Tänze von den Dorfplätzen Europas. Wir tanzen nach Melodien aus der internationalen Folkloretradition (u. a. auch lebendige, kraftvolle Romatänze vom Balkan), nach moderner und klassischer Musik und zum eigenen Gesang!
Körperspürübungen, selbst gesungene „Kraftlieder“, Summen, Klingen und Tönen, freies Tanzen, Austausch im Gespräch und Zeiten der Stille (alles immer wieder auch draußen in der Natur) werden unser Tanzen an diesem WE begleiten.
Tanz- und Singkenntnisse sind weder erforderlich noch hinderlich.

Barbara Besser,
aktive Beschäftigung zunächst mit Folkloretanz seit 1974; seit 1983 (angeregt u.a. durch zahlreiche Besuche der Findhorn-Gemeinschaft in Schottland) intensive persönliche Weiterbildung im Bereich meditativer Tanz und Folkloretanz, vor allem in Deutschland und England; Tanzausbildungen bei Anastasia Geng, Laura Shannon, Nanni Kloke u. a.; Ausbildung in „Lauschendem Singen“ bei Karl Adamek und in „Heilende Kraft des Singens“ bei Wolfgang und Katharina Bossinger. Kursleiterin seit 1983.

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