Die Kunst zu leben und die Kunst zu sterben

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Ist das Sterbefasten, der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) eine gute wertvolle und sanfte Form, selbstbestimmt aus dem Leben zu treten?

Seit Urzeiten besteht die spirituelle Herausforderung für uns Menschen, sich mit der Begrenztheit des eigenen Lebens und dem eigenen Sterben-Müssens zu beschäftigen. Die Kunst des Sterbens ist uns nicht mehr selbstverständlich vertraut. Wenn wir die Kunst des Sterbens erlernen wollen, müssen wir leben lernen.

In der indischen Kultur wird seit Jahrhunderten die Selbstbestimmung des Todeszeitpunktes durch Verzicht darauf, das Leben weiter festzuhalten („Entlassen der Lebenskräfte“ – Buddha zugeschrieben) und durch Sterbefasten v.a. bei den Jaina („Sterben der Weisen“ – panditamarana) ausgeübt. Sterbefasten meint den Verzicht der aktiven Aufrechterhaltung des Lebens durch Nahrungsaufnahme.

Können die Erfahrungen früherer und anderer Kulturen uns Anregung für einen neuen Umgang mit dem Sterben sein? Oder auch Hilfestellung zu einem bewussten und erfüllten Leben und Sterben?

Das Seminar richtet sich an alle Frauen, die sich mit dem Thema Selbstbestimmung, Leben und Sterben auseinandersetzen wollen.

Es werden juristische, medizinische, pflegerische und ethische Aspekte des letzten Lebensabschnittes behandelt.

Die beste Vorbereitung auf den Tod ist das gute Leben.

Tatjana Jurczok-Steding

  • Ärztin und Dozentin für Gerontopsychiatrie
  • Trainerin für autogenes Training
  • Mediatorin
  • Ausbildung gerontopsychiatrischer Fachkräfte
  • Gerontopsychiatrische Beratung und Weiterbildung von Leitungen und Betreuungsteams in verschiedenen Institutionen der Altenhilfe
    Sterbebegleitung

Tickets

220,00Seminar inklusive Unterkunft & Verpflegung | Seminarnummer 171016

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