Achtsamkeit und gesunde Grenzen im privaten und beruflichen Alltag

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Bildungsurlaub

Wie beeinflussen frühe Lebenserfahrungen unser Verhalten in Beziehungen und in beruflichen und sozialen Kontexten? Wie kommt es, dass wir uns oft in ähnlichen Situationen und Dynamiken wiederfinden, die für uns anstrengend und kraftraubend sind und uns hindern, unser wirkliches Potential in vollem Umfang zu leben?
Meist berühren gerade Menschen, die uns emotional nahe stehen, mit denen wir als KollegInnen täglich zu tun haben oder KlientInnen mit denen wir arbeiten, unbewusst etwas in uns, das alte Verletzungen aktiviert. Dies kann zu Reaktionen führen, die für die jeweilige Situation heftig und/oder unangemessen erscheinen und mit dem Hier und Jetzt nur unmittelbar zu tun hat.

Um im Arbeitsalltag kompetent und effizient zu sein, brauchen wir gesunde Grenzen, um unsere Gefühle, unseren Körper und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen. Grenzen dienen zu unserem Schutz und geben Orientierung und Struktur im Innen wie im Außen.
Wenn diese Grenzen nicht intakt sind, können wir uns weder sicher in uns selbst fühlen, noch im Kontakt mit anderen. Vielleicht war es in früheren Zeiten aufgrund bestimmter Umstände nicht möglich, gesunde Grenzen zu entwickeln, oder sie wurden so verletzt, dass jedwedes Gefühl dafür verloren gegangen ist. Dies wirkt sich auch auf den Kontakt mit Menschen in unseren beruflichen Bezügen aus. Als Schutz entwickeln sich oft eher starre Grenzen, die sich nicht mehr selbstbestimmt öffnen lassen.

In jeder Begegnung, beruflich und privat, können wir erst ein „Ja“ sagen, wenn wir auch ein „Nein“ sagen können.
Achtsamkeit ist dabei die Überschrift, denn in jedem Erkunden, Erfahren, Verbalisieren können wir uns nur durch Achtsamkeit und Gewahrsein des jeweiligen Moments und Musters bewusst werden. Dadurch haben wir die Freiheit zu agieren anstatt zu reagieren.

Das Anliegen dieser Tage ist es, Grenzen auf körperlicher und geistiger Ebene zu spüren und wahrzunehmen und diese im Hier und Heute herzustellen und zu verankern, um zu mehr Sicherheit, Klarheit und Flexibilität zu gelangen.
Theorie als auch praktische Übungen geben dir die Möglichkeit, berufliche Situationen zu erforschen und dich im Umgang mit deinen Grenzen auszuprobieren.

Birgit Bous,
Dipl.-Sozialpädogogin; Körperorientierte Psycho- und Traumatherapeutin; Heilpraktikerin für Psychotherapie, Lomi-Practitioner; MBSR-Lehrerin
Jahrgang 1965
Seit 2008 selbständig in eigener Praxis in Köln
www.koerpertherapie-koeln.de
www.lomi-koeln.de

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