Unsere Historie

Charlottenberg

Die weiblichen Wurzeln des Frauenlandhauses und des Ortes reichen bis in frühe Jahrhunderte zurück.
Charlottenberg als Ort wurde 1699 von Elisabeth Charlotte Fürstin von Schaumburg-Nassau als Zuflucht für französische Waldenserfamilien gegründet, die aus Frankreich vertrieben wurden und sich hier ansiedeln durften.
Das Dorf mit etwa 180 EinwohnerInnen gibt auch dem Frauenlandhaus seinen Namen.

Inspiriert von den Berichten über autonome und alternative Frauen-Landprojekte weltweit, fanden acht Frauen aus der Frauen- und Lesbenbewegung im September 1978 den Mut, das ehemalige Gasthaus Zur schönen Aussicht zu kaufen, um ein gemeinsames Lebens- und Arbeitsprojekt zu verwirklichen.

Historie Charlottenberg
Charlottenberg

Nach einer Phase des Umbauens und Renovierens, einer Vereinsgründung, Vertiefung/Forschung in spirituelle matriarchale und feministische Prozesse, vermittelteten sie ab 1980 ihr Wissen und ihre Erfahrungen in workshops.
Mit großem Engagement und viel Eigenarbeit wurde das Haus seitdem stetig liebevoll um- und ausgebaut.

Bei dem Bau wurde auf ökologische Bauweise geachtet, damit die Räumlichkeiten ein gesundes und wohltuendes Klima haben. So entstand ein geschützter wunderschöner Frauenort, an dem überall zu spüren ist, dass hier Frauen mit viel Liebe gewerkelt haben.
Seit 1983 wird das Haus vom Verein Frauenlandhaus Charlottenberg – Kultur- und Begegnungsstätte für Frauen genutzt.

Bilder zur Historie finden Sie hier in der Bildergalerie.

Historie Charlottenberg